Ihr Spezialist für weltweite Rundreisen!
Italien - Lago Maggiore

Im Norden und Westen die mächtigen Gebirgsketten der Schweiz, im Süden das sanfte, italienische Ausklingen einer spektakulären Landschaft, überall azurblaues Wasserglitzern und üppige grüne Pracht – und mittendrin wir: Am Lago Maggiore sind wir im Traum vom nahen Süden angekommen. In einem Traum, der ergänzt wurde durch eine luxuriöse Palast- und Villen-Architektur, umrahmt von exotischen Gärten, die nur das spezielle Mikroklima am See erlaubt. Wir kombinieren dieses edle Ambiente mit italienischer Lebenslust und freundschaftlicher Unkompliziertheit: Vom B&B am stillen lombardischen Ostufer aus erkunden wir per pedes, privatem Kleinbus, Schiff und Bahn den längsten und abwechslungsreichsten See Italiens, seine Villen und Parks, seine Panoramagipfel und Klöster, Inseln und Uferpromenaden, Spazierwege und Märkte, Trattorien und Cafés.

Preis pro Person im Doppelzimmer 1585

Reisenummer 64518

Italien - Lago Maggiore

11. bis 17. September 2016

Sonntag, 11. September: Ankommen, Abschalten, Genießen: Entdeckertage in der Lombardei. Eine schier endlose Seepromenade, ein intakter kleiner Ort, gewaltige Ausblicke auf die Tessiner Berge und auf die südliche Hügellandschaft am Lago Maggiore: Das ist unsere Heimat für diese Woche. Signora Giusys sonniger, weitläufiger Garten, die stilvoll und top renovierten Zimmer in ihrem historischen B&B sind eine Oase mitten im Zentrum des alten Dorfes Germignaga. Hier treffen wir uns heute, um das erste Mal gemeinsam die blaue Stunde zu genießen: Wir spazieren über den Fluss Tresa in das angrenzende, lebhafte Städtchen Luino und erleben, wie die sinkende Sonne den See in flüssiges Silber verwandelt. Ein Naturspektakel, das wir traditionsgemäß beim Aperitivo erleben. Der Snack fällt hier aus gutem Grunde manchmal recht üppig aus: Die Abendstimmung am Ostufer muss man wirklich bis zur Neige auskosten.

Montag, 12. September: Der noble Norden: Locarno, Ascona, die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso & der Cardada-Gipfel. Hier ist der Jet Set zuhause: Wenn Filmfest ist in Locarno, gehen die Bilder der exklusiven Gäste in der Doppelstadt Ascona-Locarno um die Welt. Darüber vergessen viele, dass Locarno eine fantastische Altstadt hat: Leonardo da Vinci soll sie mit dem Rivellino, der Verteidigungsbastion, geschützt und damit an das heutige Castello Visconteo aus dem 12. Jahrhundert angegrenzt haben. Zur geistigen Erbauung dient uns Madonna del Sasso, der beliebteste Wallfahrtsort der italienisch sprachigen Schweiz – ganz bequem mit der Standseilbahn zu erreichen. Schon hier ist der Blick spektakulär – wenn wir mit zwei weiteren Seilbahnen die Cardada und die Cimetta (1670m) erreicht haben, wird er atemberaubend. Zeit für ein Picknick! Weit unter uns liegt der Monte Verità, der zu Anfang des 20. Jahrhunderts die intellektuelle und alternative Künstlerszene angezogen hat. Zu seinen Füßen dann Ascona: Die letzte Station: die blütenübersäte Uferpromenade, bevor wir auf der Schifffahrt zurück die Seele baumeln lassen. Fehlt nur noch, dass wir uns, daheim in Italien, den Gaumenfreuden widmen.

Lago Maggiore

Dienstag, 13. September: Der blühende Westen: Spaziergänge zwischen Intra, der Villa Taranto und Pallanza. Nach unserem Frühstück im Gartenhäuschen der Signora Giusy fahren wir nach Laveno: Von der Promenade aus sehen wir schon unser heutiges Ziel Verbania. Per Schiff nähern wir uns der Lagune vor dem Lago di Mergozzo, der einst mit „unserem“ See verbunden war. Von der Seemitte aus erspüren wir erstmals die ganze Dimension des Lago Maggiore. Drüben in Intra empfängt uns das Stadtleben, wenige Gehminuten außerhalb dann die pure Idylle. Ein schottischer Ritter verwirklichte im letzten Jahrhundert einen Traum mit der Villa Taranto und ihrem Botanischen Garten mit wunderbaren Spazierwegen entlang der Terrassen voller exotischer und seltener Pflanzen. Am Lotusteich legen wir eine kleine Pause ein, denn nach den Gärten geht es 45 Minuten weiter auf dem beliebtesten Spazierweg des Westufers: Wir überqueren die Landzunge Punta della Castagniola und kommen in dem Erholungsort Pallanza mit seinen sonnenverwöhnten Cafés an. Das Schiff bringt uns von dieser Reise ins Piemont wieder ans Ostufer nach Laveno: Mit dem Blick zurück auf unser Ausflugsziel lassen wir den Tag mit einem Aperitivo an der Uferpromenade nochmals vorüberziehen. Darf‘s dann zum Abendessen heute wieder ein lombardischer Insider-Tipp sein?

Mittwoch, 14. September: Der kontrastreiche Osten: Markt in Luino, die Villa della Porta Bozzolo und der Hausberg Lavenos. Heute ist die ganze Welt auf den Beinen: Der größte Markt von ganz Oberitalien findet vor unserer Haustüre in Luino statt. Klar, dass wir uns das nicht entgehen lassen. Bis Mittag haben wir Zeit zum Bummeln, dann holt uns unser Kleinbus ab fürs Kontrastprogramm. Eine halbe Fahrstunde weiter besuchen wir im Hinterland die Villa della Porta Bozzolo aus dem 16. Jahrhundert. Der ehemalige Adelssitz erhielt im Barock nicht nur seine üppige Ausstattung und eine beeindruckende Illusionsmalerei, sondern auch die riesigen Gartenanlagen. Die Besichtigung versüßen wir uns mit den Leckereien vom Markt und vielleicht mit einer Kleinigkeit aus dem Restaurant. Danach geht es weiter nach Laveno: Dieses Mal steigen wir der Stadt auf das Dach. Mit der nostalgischen Seilbahn geht es hinauf gen Sasso del Ferro (1100m): Der Panorama-Kiosk allein ist schon eine Schau – über die ganze West- und Südhälfte des Lago Maggiore. An klaren Tagen leuchten der Monte Rosa und das Matterhorn überm See, während im Süden die Silhouette Mailands steht. Wen das beflügelt, der kann in 20 Minuten noch den Wandergipfel erklimmen, bevor wir wieder zu Tal schweben. Vielleicht lassen wir uns ja auf dem Heimweg noch zum üblichen Sonnenuntergangs-Apéro verleiten – schöne Plätzchen gibt‘s genug – bevor wir daheim in Germignaga die kulinarische Infrastruktur weiter entdecken. 

Donnerstag, 15. September: Der berühmte Süden: Aussichtsbalkone bei Santa Caterina del Sasso, Angera und Stresa-Mottarone. Die Eremiten wussten schon immer, wo es schön ist: Abgeschottet durch eine steile Felswand direkt über dem See mit freiem Ausblick aufs Wasser präsentiert sich das heutige Wallfahrtskloster Santa Caterina del Sasso. Es umspannt drei ehemals unabhängige Einsiedeleien und sechs Jahrhunderte Kulturgeschichte. Das ist nur eines der Highlights auf unserer heutigen Tour rund um die Südspitze des Sees. Wenige Kilometer weiter erobern wir das Kastell Rocca di Angera, 1066 erstmals bezeugt, dann Sitz der Visconti-Familie und seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Familie Borromeo. Die hat inzwischen im Inneren nicht nur die Säle mit Fresken und Majolika zugänglich gemacht, sondern auch ein Puppenmuseum eingerichtet. Vom Turm aus hat man einen grandiosen Blick über den nur zwei Kilometer breiten Südarm des Sees samt Arona am anderen Ufer. Wir lustwandeln im Garten, stärken uns vielleicht mit einem Caffè, bevor wir weiterziehen: Denn Stresa erwartet uns. Vor gut hundert Jahren wurde es mit dem Simplon-Orient-Express zum Ziel berühmter Bahnreisender.  Wir schauen uns das ganze von oben an: Per Seilbahn oder Bus geht’s auf den Mottarone (1500m). Es ist der! Aussichtsbalkon des Piemonts, hier liegt uns nicht nur die Bergwelt Italiens und der Schweiz zu Füßen, sondern auch das Sieben-Seen-Land rund um den Lago Maggiore. Wir spazieren und staunen. Darauf einen Drink in Stresa und gen Abendessen.

Freitag, 16. September: Der inselreiche See: Villen- und Blütenpracht auf der Isola Madre, der Isola Bella und der Isola dei Pescatori. Heute erwartet uns ein Feuerwerk an Farben und Licht, Luxus und Blütenpracht: Den ganzen Tag verbringen wir auf und im See. Die Borromäischen Inseln sind DIE Attraktion am Lago Maggiore – völlig zu Recht. Denn was die Familiendynastie Borromeo aus den paar Hektar gemacht hat, ist eine Sensation. Die Isola Bella wurde im 17. Jahrhundert von einem Fischer-Felsen in einen pyramidenartigen Garten mit zehn Terrassen bis zu einer Höhe von 37 Meter verwandelt.  Im Sommerpalast mit seinen prunkvollen Sälen und den Grotten übernachtete später sogar Napoleon. An die 30 Räume sind für uns heute zugänglich. Die nächste Insel, die Isola Madre, ist dem Schauspiel ebenbürtig: Im Palast gehen wir auf Zeitreise zurück in die Lebenskultur des 16. und 17. Jahrhunderts, samt venezianischem Salon und Marionettentheater. Draußen ist ein weltberühmter exotischer Pflanzenreichtum im englischen Landschaftsgarten inszeniert. Im Gegensatz zu den Luxusinseln ist das dritte Eiland in der Seenmitte, die Isola dei Pescatori, mit 50 Einwohnern ein kleines, für seine Romantik bekanntes Dorf geblieben.Wenn wir uns vom Glanz der Borromeo losreißen können, können wir hierher noch einen Abstecher machen. Bevor wir auf der Schiffreise zurück unsere Eindrücke verdauen und uns auf unsere Oase Germignaga und einen letzten gemeinsamen und genussvollen Abend freuen. 

Samstag, 17. September: Abschied auf Italienisch: Caffè mit Aussicht in Cannobio. Abschied nehmen fällt schwer. Wie wäre es da mit einem letzten und ganz besonderen Blick auf unsere Wahlheimat? Von Luino aus braucht das Schiff nur ein paar Minuten auf die andere Seeseite nach Cannobio. Im historischen Fischer- und Hafenviertel lassen wir uns bei einem abschließenden Cappuccino die Morgensonne ins Gesicht scheinen. Zurück auf dem Schiff haben wir ein perfektes Panorama auf unser Ufer – und das Wissen, Freundschaft mit dieser so vielfältigen Traumregion geschlossen zu haben.

 

Preis pro Person im Doppelzimmer       EUR 1.585,-
Einzelzimmerzuschlag                             EUR   295,-

Teilnehmer: 6-14

Enthaltene Leistungen

-> Alle Fahrten und Besichtigungen lt. Programm
-> 7 Übernachtungen mit Frühstück in Pensionen
-> Sämtliche Eintritte wie angegeben, Führungen Isola Madre, Isola Bella, Villa della Porta Bozzolo

Reiseleitung: Freia Oliv M.A., Kunsthistorikerin
Wanderleiterin, Feldafing a. Starnberger See

Eigenanreise nach Germignaga. Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot für einen Flug nach Mailand und den Transfer.

Termine